Die Oberstufenfächer stellen sich vor:

Biologie

Folgende Themen erwarten euch in der Oberstufe:

EF Q1 Q2
·  Zellbiologie

·  Stoffwechsel

· Genetik

· Ökologie

· Evolution

· Neurobiologie

In der Oberstufe wird auf das Wissen der Sek I aufgebaut und es wird um weitere und tiefgreifendere Themen erweitert. In der EF werden vor allen Dingen die Kompetenzen des wissenschaftlichen Lernens und Arbeitens erweitert und ausgebaut. Unter dem Thema „Zellbiologie“ in der EF versteht die Biologie nicht nur die Theorie über den Aufbau einer Zelle, sondern auch die praktische Untersuchung mithilfe des Mikroskops. Auch das Thema Stoffwechsel verbindet die Theorie mit der Praxis. In diesem Themenkomplex werden Enzyme des Alltags und die zelluläre Voraussetzung für Sport besprochen und praktisch erprobt und untersucht.

Die Qualifikationsphase schließt an Themenkomplexe der Sek I an. Im Bereich Genetik beschäftigt sich die Biologie mit der Proteinsynthese, Humangenetik und Gentechnik. Große Worte, die mit Inhalt und Leben gefüllt werden, indem die Schülerinnen und Schüler sich mit Vererbung und kontroversen Fragen wie „das bestellte Baby?“ beschäftigen. Auch die Ökologie beschäftigt sich mit Grundlagen, aber auch aktuellen Themen. Nachdem die Grundlagen der Ökologie, wie beispielsweise a. und biotische Faktoren, Konkurrenz und Nahrungsketten geklärt wurden, werden auch Themen wie ökologischer Fußabdruck, Klimawandel und Nachhaltigkeit kritisch beleuchtet und diskutiert. Das nachfolgende Thema Evolution beginnt mit der Evolutionstheorie und endet mit der Untersuchung des Verhaltens des Menschen. Daran anschließend beschäftigt sich das letzte Thema der Qualifikationsphase mit dem Nervensystem des Menschen. Dieser Themenkomplex hat sich durch neue Entdeckungen in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt und bietet besonders hier die Möglichkeit, sich auch mit aktueller Forschung auseinanderzusetzen.

Eine Besonderheit des Faches Biologie ist die Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis und damit eihergehend die Einbindung von Alltag und außerschulischen Lernorten. So bietet fast jedes Thema die Möglichkeit einer Exkursion, um das erworbene Wissen zu vertiefen und anzuwenden. Beispiele hierfür sind das Neandertal-Museum in Neandertal zum Thema Evolution oder das Schülerlabor der Caesar-Stiftung in Bonn zum Thema Genetik

Die Klausuren sind folgendermaßen:

EF: 1 Klausur (90 min.) im ersten Halbjahr, 2 Klausuren (90 min.) im zweiten Halbjahr

Q1: 2 Klausuren (90 min.) pro Halbjahr (GK und LK) wobei die erste Klausur im 2. Halbjahr durch eine Facharbeit ersetzt werden kann.

Q2: 2 Klausuren pro Halbjahr (135 min.)

Folgende Inhalte erwarten euch in der Oberstufe:

  • Organische Chemie
    • Sauerstoffverbindungen
    • Vom Alkohol zum Aromastoff
    • Reaktionsgeschwindigkeit
    • Chemisches Gleichgewicht
    • Großtechnische Verfahren
  • Redoxreaktionen
  • Elektrochemie
  • Naturstoffe
  • Kunststoffe
  • Farbstoffe

Der Chemieunterricht in der Oberstufe ist abwechslungsreich und methoden-vielfältig; wir werden regelmäßig experimentieren.

Zunächst starten wir in der EF mit einer Wiederholung der Inhalte der Sekundarstufe I, hier werden also zunächst alle Schülerinnen und Schüler des Kurses auf „einen Stand“ gebracht.

Es erwarten euch von Beginn an spannende neue Themen wie Nanotechnologie oder Aromastoffe, aber auch alte, bekannte Themen wie Erdöl und Erdölprodukte oder Stoffkreisläufe in Natur und Technik. Diese werden in aktuelleren Kontexten konsequent weiterentwickelt und an Beispielen wie Kunststoffen, Farbstoffen sowie dem Bereich der Elektromobilität verdeutlicht.

Klausurschreiber werden auf die anstehenden Klausuren sorgfältig vorbereitet.

Klausuren bestehen in der Regel wie in anderen Fächern aus der schriftlichen Bearbeitung von Aufgaben. Möglich wäre aber auch ein Lehrerdemonstrationsversuch zu Beginn der Klausur, welcher anschließend schriftlich ausgewertet werden soll.

Schülerinnen und Schüler erwerben im Deutschunterricht der gymnasialen Oberstufe eine vertiefte Text- und Gesprächskompetenz und erweitern ihr literarhistorisches und ästhetisches Bewusstsein. Sie setzen sich mit Literatur aus verschiedenen kulturellen und historischen Kontexten auseinander und arbeiten analysierend, interpretierend und gestaltend mit literarischen Werken.

In der Einführungsphase (Stufe 11) wird das in der Sekundarstufe I erworbene Wissen und Können gefestigt, begrifflich systematisiert und erweitert. Während der Qualifikationsphase (Stufe 12/13) vermittelt der Grundkurs in allen Bereichen des Faches zentrale Einsichten und Fähigkeiten. Im Leistungskurs wird stärker vernetzt und vermehrt wissenschaftlich gearbeitet.

Inhaltliche Schwerpunkte sind:

  • Aspekte der Sprachentwicklung
  • Drama
  • Romane, Erzählungen
  • Gedichte
  • Sachtexte
  • Medien
  • Kommunikationsmodelle

Klausuren:

Aufgabenart I:

  1. Analyse eines literarischen Textes (ggf. mit weiterführendem Schreibauftrag)
  2. Vergleichende Analyse literarischer Texte

Aufgabenart II:

  1. Analyse eines Sachtextes (ggf. mit weiterführendem Schreibauftrag)
  2. Vergleichende Analyse von Sachtexten

Aufgabenart III:

  1. Erörterung von Sachtexten
  2. Erörterung von Sachtexten mit Bezug auf einen literarischen Text

Aufgabenart IV:

  1. Materialgestütztes Verfassen eines Textes mit fachspezifischem Bezug

Keine Werbung, kein Internetpost, kein politischer Austausch, keine „Sales“-Aktion ohne die lingua franca. Anders als in der Sekundarstufe I wird jetzt nicht mehr primär die Sprache gelernt, sondern mit der Sprache gearbeitet. Die Behandlung der anglo-amerikanischen Bezugskultur steht deswegen besonders im Vordergrund. Die SchülerInnen erhalten im Unterricht vertiefende Einblicke in die faszinierenden Kulturen zahlreicher englischsprachiger Länder:  UK, USA, Kanada, Südafrika, Indien, Australien, Neuseeland. Moderne Autoren und Filme werden ebenso besprochen und analysiert wie Shakespeare. Die Wahl der Lektüren und Texte orientiert sich an den vorgegebenen Inhalten aber auch den Interessen des Kurses. Genutzt wird das Lehrbuch Context von Cornelsen, es werden aber auch diverse andere Texte und Quellen verwendet, die nicht in dem Lehrbuch zu finden sind.

Inhalte:

  • Lebensentwürfe, Studium, Ausbildung, Beruf international – Englisch als lingua franca
  • Das Vereinigte Königreich im 21. Jahrhundert – Selbstverständnis zwischen Tradition und Wandel
  • Amerikanischer Traum – Visionen und Lebenswirklichkeiten in den USA
  • Postkolonialismus – Lebenswirklichkeiten in einem weiteren anglophonen Kulturraum
  • Medien in ihrer Bedeutung für den Einzelnen und die Gesellschaft
  • Chancen und Risiken der Globalisierung
  • Fortschritt und Ethik in der modernen Gesellschaft (LK)

Klausuren:

Neben den schriftlichen Leistungen ist die mündliche Mitarbeit ein wesentlicher Bestandteil der geforderten Leistungen jedes Kurses. Eine regelmäßige Beteiligung bereitet auf eine mündliche Prüfung (Klausurersatz) vor. Die schriftlichen Leistungsüberprüfungen setzen sich aus drei Anforderungsbereichen zusammen: Textverständnis, Analyse und Transfer.

Nach Bedarf kann das Angebot eines Vertiefungskurses in der EF wahrgenommen werden.

Für alle, die weite Reisen, farbenprächtige Kulturen, dynamische Städte sowie Jahrhunderte alte Naturgebiete mögen: Geographie ist euer Fach. Weit über die Informationen eines Lonely Planets hinaus werdet ihr Verständnis für natürliche und menschliche Prozesse unserer Welt entwickeln. Grundlegende theoretische Modelle, wie zum Beispiel zu den Themen Klima, Stadtentwicklung oder Globalisierung, werden unsere Beobachtungen, Hypothesen und Erklärungen untermauern. Durch methodische Vielfalt wird es jedem einzelnen Schüler ermöglicht, seine persönliche Lernstrategie effektiv anzuwenden und gute Ergebnisse zu erzielen.

Themen der EF:

  • Landschaftszonen als Lebensräume
  • Gefährdung von Lebensräumen (Naturereignisse)
  • Globaler Wasserhaushalt: Wassermangel und Wasserüberschuss
  • Fossile Energieträger im Spannungsfeld von Ökonomie, Ökologie und Politik
  • Regenerative Energieträger – Möglichkeiten und Grenzen nachhaltiger Nutzung

Themen der Q-Phase:

  • Landwirtschaftliche Strukturen in verschiedenen Klima- und Vegetationszonen
  • Wirtschaftsregionen im Wandel
  • Stadtentwicklung und Stadtstrukturen
  • Bevölkerungsentwicklung und Migration
  • Globale Disparitäten- Herausforderungen für die Eine Welt
  • Auf dem Weg zur Dienstleistungsgesellschaft – Tertiärisierung von Wirtschaft und Gesellschaft
  • Tourismus – Wirtschaftsfaktor für unterschiedlich entwickelte Räume

Klausuren:

In der EF wird eine Klausur pro Halbjahr geschrieben. In der Q-Phase werden 2 Klausuren pro Halbjahr geschrieben. Der Atlas darf als Hilfsmittel verwendet werden.

In der Oberstufe werden wissenschaftliche Erklärungsansätze behandelt, um erziehungswissenschaftliche (=pädagogische) Praxis verstehen, analysieren und beurteilen zu können. Auf dieser Grundlage können gegebenenfalls eigene Strategien zu pädagogisch verantwortungsvollem Handeln entwickelt werden.

Im Mittelpunkt des Unterrichts steht die Frage:

  • Was ist Erziehung?

und weiter:

  • Warum ist es wichtig, sich mit pädagogischen Fragestellungen auseinanderzusetzen?

Dabei geht es darum, Antworten auf die folgenden Fragen zu finden:

  • Wie lernen Menschen und wie kann dies pädagogisch gefördert werden?
  • Was brauchen Kinder, um sich physisch und sozial stabil zu entwickeln? Wie kann diese Entwicklung pädagogisch gefördert werden?
  • Warum verlaufen im Jugend- und Erwachsenenalter Entwicklung und Sozialisation oft krisenhaft? Wie kann Pädagogik hier präventiv und helfend eingreifen?
  • Wie wird in anderen Zusammenhängen erzogen: in anderen Epochen, in anderen Ländern, in anderen Gesellschaften, in besonderen Modellvorhaben? Können wir daraus etwas lernen?
  • Wie können Schulen gestaltet werden, die „die Sachen klären und die Menschen stärken“ (H. v. Hentig)?
  • Welche Vorstellungen vom Menschen und welche verschiedenen Auffassungen von Erziehung gibt es? Was ist meine Position dazu?

Um Antworten zu finden, ist es wichtig, Techniken zur Beschaffung und Produktion pädagogisch bedeutsamer Informationen kennenzulernen und zu erlernen. Dazu gehören u.a. das Arbeiten mit wissenschaftlichen Texten und Theorien sowie die Kenntnis der Grundtechniken des wissenschaftlichen Arbeitens. Durch die Untersuchung und Analyse pädagogischer Praxis wird zugleich auch nebenbei ein Stück der eigenen Erziehungsgeschichte reflektiert. Weiterhin werden Möglichkeiten des pädagogisch verantwortungsvollen Handelns entworfen.

Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Zukunft nicht gewinnen! Diese Erkenntnis ist in unserer schnelllebigen Zeit wichtiger denn je:

  • Warum ist unsere heutige Welt so, wie sie ist?
  • Welche Irrwege ist man auf dem Weg hierher gegangen?
  • Aus welchen guten Erfahrungen können wir lernen?

Wer sich solchen Fragen nicht stellt, bleibt orientierungslos – sowohl im privaten Bereich als auch als Teilnehmer an demokratischen Prozessen in Staat und Gesellschaft.

Geschichtsunterricht bedeutet heute im Informationszeitalter nicht automatisch das bloße Abrufen von Fakten, Namen und Jahreszahlen. Die Veranschaulichung des Lehrstoffs, die Entdeckung von Bezugsfeldern in der näheren Umgebung, Projektarbeit, fächerübergreifende Einheiten z.B. mit dem Fach Sozialwissenschaften und die Nutzung der Medien nehmen im Rahmen des Fachs Geschichte einen großen Stellenwert ein. Unsere Schule profitiert von der Nähe zu Köln und Bonn, insofern bieten sich, zahlreiche Exkursionsmöglichkeiten für die verschiedenen Klassenstufen. Zentraler Bestandteil des Unterrichtes nimmt aber die Bearbeitung von Textquellen und deren Analyse ein.

Die Themenverteilung in der Oberstufe erstreckt sich auf sieben obligatorische Inhaltsfelder, von denen in der Einführungsphase die ersten drei Themenbereiche (s.u.) verbindlich zu behandeln sind. In der Qualifikationsphase der Oberstufe sind die letzten vier Inhaltsfelder zu behandeln.

Folgende Themen gibt es:

  • Wie Menschen das Fremde und den Fremden wahrnahmen – Fremdsein in weltgeschichtlicher Perspektive
  • Islamische Welt – christliche Welt: Begegnung zweier Kulturen in Mittelalter und früher Neu-zeit
  • Menschenrechte in historischer Perspektive
  • Die moderne Industriegesellschaft zwischen Fortschritt und Krise
  • Die Zeit des Nationalsozialismus: Voraussetzungen, Nachwirkungen und Deutungen
  • Nationalismus, Nationalstaat und deutsche Identität im 19. und 20. Jahrhundert.
  • Friedensschlüsse und Ordnungen des Friedens in der Moderne

Klausuren:

In der EF schreiben die Schülerinnen und Schüler im ersten Halbjahr eine Klausur, im zweiten Halbjahr zwei Klausuren. Ab der Q1 können die Schülerinnen und Schüler das Fach Geschichte als Leistungskurs (LK) wählen.

Zu Beginn der Sekundarstufe II vertiefen die Schülerinnen und Schüler die künstlerischen Grundlagen, welche sie in der Unter- und Mittelstufe erarbeitet haben. Hierzu gehört neben einem hinsichtlich der künstlerischen Techniken und Verfahren breiten inhaltlichen Angebot eine vertiefende Auseinandersetzung mit den analytischen Verfahren. Die Komplexität der individuellen und gesellschaftlichen Verständigungskultur soll von den Schülerinnen und Schülern durch spezifische Verfahren strukturiert, durchschaut und beurteilt werden, um anschließend in Gestaltungsprozessen nachvollzogen und individuell interpretiert zu werden. Auf diese Weise vermittelt das Fach Kunst in Anlehnung an die zentralen Vorgaben des Landes NRW durch die künstlerische und wissenschaftliche Eröffnung von Bildsystemen Werkzeuge der individuellen Weltzuwendung und Weltgewinnung.

Folgende Inhalte erwarten euch:

  • Künstlerisch gestalterische Praxis (Bilder herstellen)
  • Bilder untersuchen
  • Der Begriff „Bild“ wird hier im weiten Sinn verstanden= Malerei, Grafik, Plastik, Objektkunst, Fotografie, Film, Design, Mixed Media (Bilder aus Kunst und Alltag)
  • Bezugswissenschaft ist vor allem Kunstgeschichte

Folgende Methoden werden eingeübt:

  • Bildnerische Praxis
    • Projekte planen
    • Skizzieren und Entwerfen
    • Gestaltungsvorhaben durchführen
    • Experimentieren
    • Inspirationen suchen
    • Präsentieren und Ausstellen
    • Ideen entwickeln
  • Bilduntersuchung
    • Bilder in ihren Kontexten erfahren
    • Praktisch rezeptive Methoden
    • Bilder beschreiben
    • Ikonografie
    • Strukturanalyse
    • Stilgeschichte
    • Textquellen erarbeiten

Folgende Inhalte erwarten euch:

  • Kreativ-gestaltender Umgang mit Sprache
  • Gestaltung von Text, Theater und anderen Medien
  • Selbstbestimmte Projektarbeiten, die der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Literatur setzt keinen Schwerpunkt auf die analytische Auseinandersetzung mit Texten, sondern bietet ein Erprobungsfeld für den kreativ-gestaltenden Umgang mit Sprache und Texten sowie Freiräume für Spontaneität, Selbstbestimmung, Innovation und Eigenverantwortung.

Angeboten wird Literatur in der Q1 alternativ zu Musik oder Kunst.

Der Mathematikunterricht der gymnasialen Oberstufe vermittelt grundlegende mathematische Kompetenzen, die eine für eine reflektierte Bewältigung des täglichen Lebens bedeutsame Grundlage bilden und für ein Hochschulstudium sowie eine anspruchsvolle Berufsausbildung notwendig sind. Dabei stehen die drei Grunderfahrungen Mathematik als Anwendung, Mathematik als Struktur und Mathematik als individuelle und kreative Tätigkeit im Vordergrund.

Überblick über die Inhalte:

  • Funktionen und Analysis

In der Analysis geht es um Funktionen und ihre Eigenschaften. Wie schnell wächst eine Funktion? Wie groß ist die Fläche unter dem Graph der Funktion? Dies sind zwei Fragen, die in vielfältigen Anwendungssituationen eine besondere Rolle spielen und helfen die Realität mathematisch zu erfassen und zu modellieren. Zwei zentrale Begriffe sind die Ableitung und das Integral.

  • Analytische Geometrie und Lineare Algebra

Die Analytische Geometrie ist eine Erweiterung der Geometrie. Ein zentraler Begriff ist dabei der Vektor. Damit lassen sich nicht nur Winkel-, Längen- und Abstandsmessungen durchführen, sondern auch die strategischen und rechnerischen Bearbeitungsmöglichkeiten geometrischer Fragestellungen erweitern.

  • Stochastik

Die Stochastik (Wahrscheinlichkeitsrechnung) umfasst die Mathematik der Daten und des Zufalls, die durch das Auswerten von Stichproben und das Simulieren der Vorgänge verbunden sind. Stochastische Methoden ermöglichen es, viele Fragen des Alltags rational quantitativ zu bearbeiten und Entscheidungen und Prognosen unter Unsicherheit zu treffen.

Klausuren:

In der EF werden pro Halbjahr zwei Klausuren geschrieben. Eine der vier Klausuren ist eine zentral gestellte Klausur. In der Q-Phase werden zwei Klausuren pro Halbjahr geschrieben. Die Klausuren werden zunehmend dem Format der Abiturprüfungen angepasst.

Ab der Einführungsphase arbeiten wir mit dem grafikfähigen Taschenrechner TI-Nspire CX II-T von Texas Instruments.

Was ist Philosophie?

Das Wort „Philosophie“ stammt aus der griechischen Sprache und bedeutet „Liebe zum Wissen“. Philosophieren heißt:

  • Staunen über das, was wir sehen und was wir wahrnehmen,
  • Fragen stellen zu dem, was scheinbar selbstverständlich ist,
  • Nachdenken über die Welt und über den Menschen,
  • Antworten finden und im Gespräch erproben.

Womit beschäftigt sich Philosophie?

Der deutsche Philosoph Immanuel Kant (1724-1804) hat den Gegenstand der Philosophie mit folgenden Fragen umrissen:

  1. Was kann ich wissen?

(Erkenntnistheorie, Metaphysik: Wie kann ich etwas über die Welt erfahren?)

  1. Was soll ich tun?

(Ethik, Moral, Handlungslehre: Wie kann ich moralisch gut handeln?)

  1. Was darf ich hoffen?

(Religionsphilosophie: Gibt es Gott? Kann seine Existenz bewiesen werden? Ist die menschliche Seele unsterblich?)

  1. Was ist der Mensch?

(Anthropologie, Lehre vom Menschen: Welche Stellung und welche Aufgaben hat der Mensch in der Welt?)

Welche Themen werden in der EF (Einführungsphase) behandelt?

In der EF erfolgt eine Einführung in die Themen und Methoden des Faches mit Beispielen aus den verschiedenen philosophischen Disziplinen. Dabei werden folgende Themen behandelt:

  • Was heißt es zu philosophieren?
  • Welche Welterklärungen gibt es in Mythos, Wissenschaft und Philosophie?
  • Sind Menschen und Tiere im Wesen verschieden?
  • Wie begründen wir unser Handeln? Welche moralischen Normen werden genannt?
  • Der Staat und die Freiheit des Einzelnen – welche Rechte gelten?
  • Welche Begründungen gibt es für den Glauben an die Existenz Gottes?
  • Was sind die Grundlagen und Grenzen menschlicher Erkenntnis?

Wie sieht eine Klausur im Fach Philosophie aus?

Jede Klausur besteht aus drei Teilen:

  1. Bearbeitung eines in der Klausur gegebenen Textes,

z.B.: Stellen Sie das Anliegen und die zentralen Aussagen des Textes dar und erarbeiten Sie seinen Argumentationsgang.

  1. Darstellung und Vergleich mit einer Theorie, einer Position oder einem Text, die oder den Sie vorher im Unterricht kennengelernt haben,

z.B.: Vergleichen Sie die die Aussagen des Textes mit einer anderen, Ihnen bekannten Position und stellen Sie diese in Grundzügen dar.

  1. Argumentation für eine eigene Position, nicht nur eine Meinungsäußerung,

z.B.: Bewerten Sie die Tragfähigkeit beider Positionen und begründen Sie argumentativ ihre Aussagen.

Wer sollte das Fach Philosophie wählen?

Philosophie kann mündlich oder schriftlich bis zum Abitur belegt und auch als Abiturfach gewählt werden. Im Mittelpunkt des Unterrichts steht das philosophische Gespräch, es basiert in der Regel auf philosophischen Texten bekannter (auch weniger bekannter) Philosophen. Eigentliches Ziel ist es, selber philosophieren zu lernen. Besondere Eignungen für das Fach Philosophie liegen in einer grundsätzlichen Gesprächsbereitschaft, Toleranz gegenüber alternativen Denkmodellen, engagierter Textarbeit und logisch-stringenter Argumentation.

Das Fach Philosophie ist ein Pflichtfach, falls das Fach Religion nicht belegt wird.

Folgende Inhaltsfelder erwarten euch:

Inhaltsfeld 1: Der Mensch in christlicher Perspektive → Der Mensch zwischen Freiheit und Verantwortung

Inhaltsfeld 2: Christliche Antworten auf die Gottesfrage → Die Frage nach der Existenz Gottes

Inhaltsfeld 3: Das Evangelium von Jesus Christus  Reich-Gottes-Verkündigung Jesu in Tat und Wort → Jesus von Nazareth, der Christus: Kreuz und Auferweckung

Inhaltsfeld 4: Die Kirche und ihre Aufgabe in der Welt → Der Auftrag der Kirche in einer sich wandelnden Welt

Inhaltsfeld 5: Verantwortliches Handeln aus christlicher Motivation → Gerechtigkeit und Frieden

Inhaltsfeld 6: Die christliche Hoffnung auf Vollendung → Apokalyptische Bilder von Angst und Hoffnung

Methodenschwerpunkte

Zugangs- und Arbeitsweisen zur Verständigung über religiöses Sprechen und unterschiedliche religiöse Ausdrucksformen (z. B. performative, bildlich-gestalterische), Texterschließungsmethoden – auch anhand von biblischen Texten, (bibelhermeneutische Grundlagen), Darstellung bzw. Artikulation eigener Überzeugungen in religiösen Fragen, Perspektivenwechsel zur Erweiterung des eigenen Horizonts

Sonstiges

In der Abiturprüfung kann mit dem Fach Evangelische Religionslehre der gesellschaftswissenschaftliche Bereich abgedeckt werden.

Grundlagen sind zum einen die Grundsätze und Lehren der katholischen Kirche. Zum anderen ist der Unterricht orientiert an dem einzelnen Individuum, das seinen eigenen Bildungsprozess gestaltet, seine eigenen Erfahrungen in den Unterricht einbringt und die religiöse Anschauung des Anderen respektiert. Ausgehend von den Schülerinnen und Schülern nimmt der Religionsunterricht ihre Lebenswelten und Anschauungen ernst und versteht sich als kommunikatives Handeln, das die Prinzipien Lebensbezug, Selbsttätigkeit und Handlungsorientierung berücksichtigt.

Kath. Religionslehre versteht sich als Fach im Dialog. Dialogpartner sind dabei zunächst die Schülerinnen und Schüler. Dann steht das Fach im Dialog mit den anderen christlichen Konfessionen und anderen Religionen, insbesondere dem Islam. Neben dem Fach Ev. Religion bieten sich weitere Fächer wie Deutsch, Kunst, Musik, die Naturwissenschaften und die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer Geschichte, Sozialwissenschaften, Pädagogik und  Philosophie als Dialogpartner an.

Bildung umfasst auch das Nachdenken über letzte Fragen, Ziele und Zwecke individuellen und gesellschaftlichen Handelns und über die Einheit der Wirklichkeit. Religion eröffnet einen eigenen Zugang zur Wirklichkeit des Menschen. Der katholische Religionsunterricht will daher einen verstehenden Zugang zu religiösen Weltdeutungen und Lebensweisen erschließen und Schülerinnen und Schüler zu einem verantwortlichen Denken und Handeln befähigen – im Hinblick auf Glaube und Religion, aber auch im Hinblick auf den Alltag des Menschen und seine vielfältigen Situationen, in denen eine Entscheidung auch aufgrund der eigenen Werte und Normen notwendig ist.

Der Unterricht achtet die persönlichen Glaubensüberzeugungen des Einzelnen. Er ist offen für alle Schülerinnen und Schüler, die an ihm teilnehmen wollen, unabhängig von ihren religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen – es sind also ausdrücklich auch diejenigen willkommen, die der Religion oder der katholischen Kirche kritisch gegenüber stehen oder fern stehen.

Bezugswissenschaft des Unterrichts ist die Katholische Theologie. Sechs Inhaltsfelder sind Gegenstand des Unterrichts in Katholischer Religion, die in den verschiedenen Halbjahren mit Bezug zueinander aufgegriffen werden. In diesen Inhaltsfeldern finden sich zugleich die vier Grundfragen der Philosophie wieder, wie sie Immanuel Kant (1724 – 1804) formuliert hat: Was kann ich wissen? – Was soll ich tun? – Was darf ich hoffen? – Was ist der Mensch? Sie werden vor dem Hintergrund des Denkens der jüdisch-christlichen Erfahrungswelt aufgegriffen und thematisiert.

Folgende 6 Inhaltsfelder werden in der Oberstufe behandelt:

  • Der Mensch in christlicher Perspektive
  • Christliche Antworten auf die Gottesfrage
  • Das Zeugnis vom Zuspruch und Anspruch Jesu Christi
  • Kirche in ihrem Anspruch und Auftrag
  • Verantwortliches Handeln aus christlicher Motivation
  • Die christliche Hoffnung auf Vollendung

Das Fach Sozialwissenschaften besteht eigentlich aus drei Wissenschaften: der Ökonomie, der Politologie und der Soziologie. Jede dieser Leitwissenschaften steuert ihre Sichtweise bei und ermöglicht so einen umfassenden Blick auf politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragen. Das Fach soll insbesondere dazu beitragen, (aktuelle) gesellschaftliche Wirklichkeit und ihre Komplexität zu erfassen und dadurch Urteils- und Handlungskompetenz zu ermöglichen. So gehört es z.B. zur gesellschaftlichen Wirklichkeit, dass überall auf der Welt kriegerische Auseinandersetzungen stattfinden (Syrien, Ukraine, Nahostkonflikt usw.). Im Fach Sozialwissenschaften werden diese Konflikte analysiert und mögliche Lösungsansätze erörtert. Um einen realitätsnahen Einblick in die Abläufe der Europäischen Union zu erhaschen, ist in der Qualifikationsphase eine Fahrt nach Brüssel, Berlin oder Straßburg vorgesehen. In der Einführungsphase werden die Grundlagen der drei Teildisziplinen erarbeitet und in sozialwissenschaftliche Methoden (z.B. Text-und Statistikanalyse, Simulationen, Pro-Kontra-Debatte) eingeführt. Zusammenfassend trägt das Fach Sozialwissenschaften im Sinne des schulischen Leitsatzes: „Jeder Mensch ist einzigartig und verdient unser Vertrauen. Kein Mensch darf gedemütigt werden“ durch die Auseinandersetzung mit dem fächerübergreifenden Unterricht sowie Projekten und dem gemeinsamen Unterricht zur Integration aller Mitglieder der Schulgemeinde bei.

Inhalte der Einführungsphase:

  • Individuum und Gesellschaft
  • Politische Strukturen, Partizipationsmöglichkeiten und Prozesse
  • Marktwirtschaftliche Ordnung

Inhalte der Qualifikationsphase:

  • Wirtschaftspolitik
  • Europäische Union
  • Strukturen sozialer Ungleichheit, sozialer Wandel und soziale Sicherung

Globale Strukturen und Prozesse

In der EF besteht die Möglichkeit, die Fremdsprache Spanisch von Grund auf neu zu lernen. Zunächst steht hier der Spracherwerb im Vordergrund. Nach den Vorgaben des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens erreichen die Schüler*innen bis zum Abitur das Niveau A2/ B1.

Schüler*innen, die ab Klasse 8 Spanisch als zweite oder dritte Fremdsprache gelernt haben, können Spanisch auch in der Oberstufe fortsetzen. Nach dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmen erreichen die Schüler*innen bis zum Abitur das Niveau B1/ B2.

Themen für Spanisch neueinsetzend:

  • Hola y bienvenidos (sich vorstellen und begrüßen)
  • La familia y los amigos (über Familie und Freunde sprechen)
  • Jóvenes y su rutina diaria (Tagesabläufe und Hobbys/ Vorlieben)
  • En Madrid
  • De vacaciones en Perú
  • Andalucía (eine Region in Spanien näher kennenlernen)

Themen für Spanisch fortgeführt:

  • Amor y desamor
  • Perspectivas y visiones de los jóvenes en España y Europa
  • España entre monarquía, república y dictadura
  • Centroamérica y el Caribe: sociedad, historia y cultura

Die Themen der Q-Phase sind im Neuanfängerkurs und im fortgeführten Kurs identisch. Sie unterscheiden sich jedoch in Anspruch, Schwerpunkten und Medien:

  • Vivir y convivir en una España multicultural
  • Barcelona, una comunidad bilingüe
  • El turismo en España
  • Latinoamérica – la pobreza infantil
  • Latinoamérica – la diversidad étnica
  • Chile

Klausuren:

Sowohl in der EF als auch in der Q-Phase werden zwei Klausuren pro Halbjahr geschrieben. In der EF und in der Q-Phase wird jeweils eine mündliche Prüfung stattfinden. Der Leistungsnachweis mündlicher Kompetenzen erfolgt in Paarprüfungen.

In der Einführungsphase werden 7 Unterrichtsvorhaben durchgeführt, die den 6 Inhaltsfeldern z. T. inhaltsfeldübergreifend zugeordnet sind.

Die Inhaltsfelder sind:

  1. Bewegungsstruktur und Bewegungslernen
  2. Bewegungsgestaltung
  3. Wagnis und Verantwortung
  4. Leistung
  5. Kooperation und Konkurrenz
  6. Gesundheit

Die Unterrichtsvorhaben sind Bewegungsfeldern und Sportbereichen zugeordnet, welche dann ein oder mehrere Inhaltsfelder einbeziehen. Zum Beispiel wird im Bewegungsfeld „Spielen in und mit Regelstrukturen“ in der EF ein Unterrichtsvorhaben zum Thema Ultimate Frisbee durchgeführt. Weitere konkrete Themen sind Bodenturnen, Fitness oder Le Parcour.

In der Q1 und Q2 findet eine Schwerpunktbildung innerhalb von zwei bis drei Bewegungsfeldern statt. Es werden voraussichtlich mehrere Schwerpunkte angeboten, aus denen gewählt werden kann.

Leitziel der Vertiefungsfächer:

Ziel ist eine perspektivische Förderung, das heißt die Weiterentwicklung und Sicherung erforderlicher Kompetenzen für einen erfolgreichen Durchgang durch die Qualifikationsphase. Außerdem spielt die Förderung von Motivation der Schülerinnen und Schüler eine große Rolle.

Leitideen:

  • Konstruktive Problembewältigung
  • Handlungs- und anwendungsorientiertes Lernen
  • Anforderungssituationen bewältigen und erworbenes Wissen zur Lösung von (auch neuen) Problemen nutzen.
  • Suchwege beschreiten und Fehler als Lernchancen sehen
  • Wissen systematisch vernetzen, sodass der Lernzuwachs anschlussfähig wird.
  • Selbstreflexion entwickeln

Anwendungsbereiche:

  1. Mathematik
    • Arithmetik, Algebra
    • Funktionen
    • Geometrie
    • Stochastik
    • Prozessbezogene Kompetenzen: Problemlösen, Modellieren
  1. Deutsch
    • Bereich Lesen:
  • Mit komplexen Texten auseinandersetzen
  • Selbständiger Umgang mit Strategien und Techniken des Textverstehens
  • Bewusstsein für passende Lesestrategien entwickeln
  • Erschließung bildhafter Sprache
    • Bereich Schreiben
  • Verschriftlichung von Erkenntnissen im Hinblick auf Textplanung, Texterstellung, Textüberarbeitung
  • Basiskompetenzen: orthografisch, grammatisch, stilistische Konventionen einhalten können, Standards des Zitierens kennen und anwenden können.
  1. Englisch
  • Insbesondere die produktiven kommunikativen Kompetenzen Sprechen und Schreiben werden weiter eingeübt.
  • Förderung des selbständigen und kooperativen Sprachlernens:
    • Sprechen: An Gesprächen teilnehmen
    • Schreiben: Systematische Erweiterung textsortenspezifischer Aspekte für das Verfassen von Sach- und Gebrauchstexten